Ist Black Hat SEO am Ende? Langfristige Optimierungen durch Content Marketing im Trend



Viele Unternehmen und Online Shops bemühen sich, mit SEO-optimiertem Content mehr Interessenten auf ihre Seiten zu locken und potenzielle Kunden zu gewinnen. Dabei ist es von besonderer Bedeutung, die geeigneten Suchbegriffe in die Texte zu integrieren.

Es sollte im Vorfeld überprüft werden, welches Suchvolumen die Begriffe abdecken, so dass man Stichworte auswählen kann, die sowohl zum eigenen Angebot als auch zu den anvisierten Kunden passen. Es gibt aber auch unlautere Strategien die man nicht anwenden sollte. Im Folgenden erfahren Sie, wie eine SEO-Manipulation funktioniert und wie man sie bei Konkurrenten erkennt.

Passende Suchbegriffe wählen

Bei der Auswahl der Suchbegriffe gibt es verschiedene Strategien. Mit allgemeinen Begriffen lässt sich zwar der Traffic der Seite erhöhen, es sind jedoch grosse Streuverluste zu erwarten. Spezifische Suchbegriffe erzielen zwar weniger Zugriffe, sprechen aber potenzielle Kunden mit einem hohen Käuferinteresse an.

Die Analyse der Konkurrenzsituation

Bei der SEO-Optimierung von Content wird häufig die Analyse der Konkurrenzsituation ausser Acht gelassen. Dabei sorgen Keywords, ganz gleich wie sorgfältig sie ausgewählt sind, nie dafür, dass in Suchmaschinen ausschliesslich die eigene Seite gefunden wird. Das heisst, Keywords beeinflussen nicht nur Ranking und Traffic der eigenen Seiten, sondern wirken sich auch auf konkurrierende Seiten aus. Selbst wenn man einen Nischenmarkt bedient, lohnt es sich die SEO-Strategien der Mitbewerber zu analysieren und darauf zu reagieren.



Warum funktioniert die SEO-Optimierung trotz Konkurrenzanalyse nicht

In manchen Fällen kommt es vor, dass Konkurrenten mit schlechter optimierten Seiten mehr Traffic und ein besseres Ranking erzielen. Trotz Strukturierung, Keywords und Backlinks kann die eigene Seite die Konkurrenten bei Google und anderen Suchmaschinen nicht übertreffen. Vielfach liegt es daran, dass Konkurrenten mit Hilfe von Black Hat SEO die Richtlinien von Google unterlaufen. Kyewordoptimierung und Linkaufbau werden gezielt getarnt, um die eigene SEO-Strategie zu verschleiern.

Manipulationen erkennen

Mit modernen SEO-Tools kann man heute solche Manipulationen erkennen. Sie vollziehen den Backlinkaufbau ausgewählter Seiten nach und machen ihn sichtbar. Auch kann man testen, auf welche Keywords die Seiten anspringen und welches Ranking sie mit welchen Begriffen erzielen.

Tools wie Ahrefs und Grump bereiten die Daten statistisch auf und zeigen den zeitlichen Verlauf von Linkaufbau und Keywordoptimierung an. Der Manipulationsverdacht ist immer dann besonders hoch, wenn plötzliche Einbrüche zu verzeichnen sind. Sie erklären sich daraus, dass Google durch Strafen oder Updates der Suchalgorhythmen Gegenmassnahmen getroffen hat. Wenn anschliessend eine schnelle Verbesserung des Rankings zu verzeichnen ist, wurden die Einbussen mit neuen Black Hat Strategien kompensiert.

Getarnter Linkaufbau

Eine beliebte Black Hat Strategie ist die Verschleierung des Backlinkaufbaus. So genannte PBN Links (Private Blog Network) werden auf dem Server verschlüsselt oder versteckt, so dass sie von Crawlern nicht entdeckt werden. Wenn bei einer Backlink-Analyse PBN Links vollständig fehlen und die Seite dennoch bei Ranking und Traffic gut abschneidet, kann man von einem gezielt getarnten Linkaufbau ausgehen.

PBN Links aufspüren

Mit Hilfe des OpenLinkProfilers kann man eingehende PBN Links auf Konkurrenzseiten aufspüren. Dies gelingt auch dann, wenn diese Links vom Server getarnt werden oder Crawleraktivitäten blockiert werden.

 

Titelbild: Alfa Photo – shutterstock.com

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