Krisenkommunikation vorbereiten: Rollen, Freigaben und Reaktionswege definieren
von belmedia Redaktion business24.ch businessaktuell.ch contentmarketing.ch Management media24.ch Medien nachrichtenticker.ch News Prävention Sicherheit sicherheit.ch Strategie Tipps Unternehmen
Eine Kommunikationskrise lässt kaum Zeit, grundlegende Zuständigkeiten neu auszuhandeln. Wenn Medien anrufen, Kunden Antworten verlangen, Mitarbeiter Informationen suchen oder sich Vorwürfe in sozialen Netzwerken verbreiten, werden unklare Rollen schnell zum zusätzlichen Risiko. Gute Krisenkommunikation beginnt deshalb lange vor dem Ereignis: mit festgelegten Verantwortlichkeiten, kurzen Freigabewegen, erreichbaren Stellvertretungen und einem Ablauf, der auch ausserhalb gewöhnlicher Bürozeiten funktioniert. Ein Krisenkommunikationsplan soll keine mögliche Krise Wort für Wort vorwegnehmen. Seine Aufgabe besteht darin, Entscheidungen unter Zeitdruck zu erleichtern. Wer alarmiert wen? Wer sammelt Fakten? Wer entscheidet über eine Veröffentlichung? Wer spricht öffentlich? Welche Stelle überwacht Reaktionen und aktualisiert die Lage? Je eindeutiger diese Fragen im Normalbetrieb beantwortet sind, desto mehr Aufmerksamkeit bleibt im Ernstfall für die tatsächliche Situation.
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