Betrieb

Starker Franken im Exportbetrieb: Offerten mit langen Lieferfristen kalkulieren

Bei langen Lieferfristen kann sich der Wechselkurs zwischen Offerte, Bestellung, Produktion, Lieferung und Zahlung erheblich verändern. Wird in Euro oder US-Dollar fakturiert, sinkt bei einer Frankenaufwertung der umgerechnete Erlös. Eine scheinbar profitable Offerte kann dadurch bis zum Zahlungseingang einen beträchtlichen Teil ihres Deckungsbeitrags verlieren. Eine belastbare Exportkalkulation benötigt deshalb einen dokumentierten Kalkulationskurs, mehrere Kursszenarien und klare Regeln für Preisänderungen oder Währungsabsicherungen. Auch Fremdwährungskosten, Zahlungsfristen, Bankmargen und der Zeitpunkt der Absicherung gehören in die Rechnung. Entscheidend ist nicht die möglichst genaue Wechselkursprognose, sondern ein Preis, der innerhalb eines festgelegten Kurskorridors wirtschaftlich bleibt.

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Wirtschaftliche Entwicklung: Richtung und Tempo getrennt beurteilen

Wirtschaftliche Kennzahlen zeigen nicht nur, ob eine Entwicklung aufwärts oder abwärts verläuft. Ebenso wichtig ist, ob sich die Bewegung beschleunigt, verlangsamt oder stabilisiert. Erst die getrennte Betrachtung von Richtung und Tempo verhindert, dass ein schwächeres Wachstum vorschnell als Rückgang oder eine langsamere Schrumpfung bereits als Wachstum bezeichnet wird. Für Unternehmen entsteht daraus ein genaueres Lagebild. Umsatz, Auftragseingang, Auslastung, Marge und Liquidität können sich gleichzeitig in unterschiedliche Richtungen bewegen. Eine belastbare Beurteilung verbindet deshalb Veränderungsraten, Vergleichszeiträume, Ursachen und betriebliche Frühindikatoren.

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Kommunikationsleitfäden erstellen: Sprache, Botschaften und Verantwortlichkeiten festhalten

Ein Kommunikationsleitfaden schafft Verbindlichkeit dort, wo im Alltag viele Menschen im Namen derselben Organisation sprechen. Er hält zentrale Botschaften, sprachliche Grundsätze, Zuständigkeiten und Freigabewege so fest, dass Medienmitteilungen, Website-Texte, Präsentationen, Kundenbriefe und interne Informationen als Teile eines gemeinsamen Auftritts erkennbar bleiben. Sein Wert liegt nicht in möglichst vielen Vorschriften, sondern in klaren Entscheidungen, die bei konkreten Kommunikationsaufgaben weiterhelfen. Ein brauchbarer Leitfaden übersetzt Strategie in redaktionelle Praxis. Er zeigt, welche Aussagen für eine Organisation wesentlich sind, wie sie je nach Zielgruppe formuliert werden und wer bei sensiblen Themen entscheidet. Damit reduziert er widersprüchliche Botschaften und zeitraubende Abstimmungen, ohne jede Mitteilung in dasselbe sprachliche Muster zu zwingen.

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Geschäftsberichte redaktionell gestalten: Zahlen verständlich erzählen

Ein Geschäftsbericht erfüllt formale Pflichten, prägt aber zugleich das Bild eines Unternehmens. Zwischen Bilanz, Kennzahlen und Lagebeurteilung entsteht eine Erzählung darüber, was im Berichtsjahr geschehen ist, weshalb sich das Geschäft entwickelt hat und welche Aufgaben als Nächstes anstehen. Redaktionelle Gestaltung macht diese Zusammenhänge sichtbar, ohne Ergebnisse zu beschönigen oder Zahlen in den Hintergrund zu drängen. Gute Berichte verbinden überprüfbare Fakten mit einer klaren Dramaturgie. Sie führen von der Strategie über die wichtigsten Ereignisse zu den Resultaten und ordnen Abweichungen nachvollziehbar ein. Verständliche Sprache, aussagekräftige Grafiken und eine konsequente Kapitelstruktur helfen Aktionären, Mitarbeitenden, Geschäftspartnern und weiteren Anspruchsgruppen, ein belastbares Gesamtbild zu gewinnen.

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Vom Prototyp zur Markteinführung: Produkte strukturiert testen und lancieren

Ein überzeugender Prototyp ist noch kein marktreifes Produkt. Zwischen der ersten funktionierenden Ausführung und dem Verkaufsstart liegen Nutzertests, technische Prüfungen, eine belastbare Kalkulation und zahlreiche Entscheidungen über Fertigung, Logistik und Kommunikation. Wer diese Schritte als zusammenhängenden Lernprozess organisiert, erkennt Schwächen früh und investiert gezielter. Eine strukturierte Markteinführung beginnt deshalb lange vor der ersten Kampagne. Sie übersetzt Annahmen in überprüfbare Fragen, versieht jede Entwicklungsstufe mit Abnahmekriterien und verbindet Produktentwicklung, Produktion, Marketing und Kundendienst. So entsteht aus einer Idee schrittweise ein Angebot, das technisch funktioniert, ein relevantes Bedürfnis erfüllt und im Betrieb beherrschbar bleibt.

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Direktbuchungen fördern: Buchungsprozess und Gästekommunikation verbessern

Direktbuchungen entstehen selten durch einen einzelnen Rabatt oder einen auffälligen Buchungsbutton. Entscheidend ist die gesamte digitale Reise: Ein potenzieller Gast muss das Hotel finden, das Angebot verstehen, Zimmer und Konditionen vergleichen, Vertrauen aufbauen und die Reservation ohne unnötige Umwege abschliessen können. Bricht dieser Ablauf an einer Stelle ab, gewinnt häufig eine Buchungsplattform – selbst wenn der Gast ursprünglich auf der Hotelwebsite gestartet ist. Für Schweizer Beherbergungsbetriebe bleibt der Direktvertrieb wirtschaftlich bedeutend. Die Distributionsstudie 2024 von HotellerieSuisse weist Direktbuchungen mit rund 60 Prozent weiterhin als wichtigsten Vertriebskanal aus, während der Anteil der Online-Reiseplattformen deutlich zugenommen hat. Seit Ende 2022 dürfen Schweizer Hotels zudem auf der eigenen Website günstigere Preise sowie bessere Verfügbarkeiten und Konditionen anbieten als auf Buchungsplattformen. Damit existiert mehr unternehmerischer Spielraum – genutzt wird er jedoch erst dann wirksam, wenn Website, Buchungsmaschine und Kommunikation aus Sicht des Gastes zusammenpassen.

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Swiss Indoors Basel gewinnen AVEA als Partner für Gesundheit und Innovation im Sport

Die Swiss Indoors Basel erweitern den Kreis ihrer Premium Partner (Basel, Emirates, Holcim, Sharp und IWB) und begrüssen mit AVEA eines der innovativsten Schweizer Unternehmen im Bereich Longevity und Performance Health. Damit wird AVEA neuer Premium Partner des bedeutendsten Tennisturniers der Schweiz.

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belmedia AG: Vom Luzerner Agenturmodell zum digitalen schweizweiten Medienverlagshaus

Die belmedia schlägt ein neues Kapitel auf: Aus der Agentur belmedia GmbH wird die belmedia AG. Die Anpassung der Rechtsform markiert einen Schritt, der die Entwicklung des Luzerner Unternehmens sichtbar macht. Was 2010 als Werbeagentur mit eigenen Projekten begann, hat sich über die Jahre zu einem eigenständigen digitalen Medienverlagshaus mit eigener Redaktion und einem breiten Netzwerk spezialisierter Online-Magazine entwickelt. Mit der Umwandlung zur Aktiengesellschaft wird diese Entwicklung nun auch formal nachvollziehbar. Der Gesellschaftszweck wurde unverändert in die neue Rechtsform übernommen und beschreibt die heutige Tätigkeit der belmedia AG bereits seit Längerem treffend. Die belmedia AG bezweckt alle Tätigkeiten im Medienbereich und in der Informationsvermittlung, insbesondere im Verlagswesen, sowie die Erbringung und Vermittlung von Dienstleistungen in den Bereichen Werbung und Kommunikation.

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Stanley Black & Decker stärkt Marketing und Partnerschaft mit dem Fachhandel

Unter dem Motto „Erfolg entsteht im Wir und Jetzt. Gemeinsam.“ hat Stanley Black & Decker im SIGNAL IDUNA PARK vor rund 200 Händlern ein starkes Signal gesetzt: Das Unternehmen richtet seine Marktbearbeitung noch konsequenter auf konkrete Gewerke, Anwendungen und die enge Zusammenarbeit mit dem Fachhandel aus. Die aussergewöhnliche Stadionkulisse, die emotionale Inszenierung und die Hands-on-Stationen machten dabei deutlich, worum es Stanley Black & Decker geht: zuhören, gemeinsam weiterdenken und mit klaren Lösungen, neuen Impulsen und gezielten Investitionen näher an Handel und Profi-Anwender heranrücken.

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Studie zeigt: KI-Werbung verkauft deutlich schlechter als menschliche Kampagnen

Von Künstlicher Intelligenz (KI) generierte Spots sind deutlich weniger umsatzfördernd als von Menschen entworfene. Das zeigt eine Untersuchung von Forschern der Syracuse University und des Researchers Ipsos. Die Experten haben bestehende, also von Menschen erstellte Anzeigen, die vor 2021 produziert worden waren, mit ihren KI-generierten Pendants verglichen. Anschliessend haben sie 20 Anzeigen für zehn Markenprodukte bei 3’000 US-Bürgern getestet.

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dreifive entwickelt neue Social-First-Kampagne für Baby- und Kinderprodukte-Marke Joie

Die internationale Baby- und Kinderprodukte-Marke Joie mit Niederlassung in der Schweiz setzt künftig auf die Expertise der Digitalagentur dreifive. Im Rahmen der neuen Zusammenarbeit verantwortet dreifive die Konzeption und Umsetzung einer umfassenden Social-Media-Kampagne. Im Zentrum steht eine Social-First-Strategie, die kreative Inhalte, datengetriebenes Performance-Marketing und innovative Kampagnenansätze vereint. Joie will sich damit gezielt als Begleiterin ab der Schwangerschaft bis in den Familienalltag positionieren und neue Zielgruppen aktiv erschliessen.

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Hotelbetreiber DQuadrat Living ernennt Josef Nordtmann zum Director Finance

Josef Nordtmann verstärkt DQuadrat Living als Director Finance Ludwigsburg, 20. Mai 2026 – Mit Josef Nordtmann gewinnt die DQuadrat Living GmbH einen neuen Mitarbeiter mit langjähriger Erfahrung in der Hotellerie. Seit dem 6. Mai 2026 ergänzt Josef Nordtmann als „Director Finance“ das Team „Accounting & Finance“ und berichtet direkt an Jens Philipsenburg, Geschäftsführer der DQuadrat Living.

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FRITZ! präsentiert neue WLAN-, Glasfaser- und 5G-Produkte auf der ANGA COM 2026

Auf der diesjährigen ANGA COM vom 19. bis 21. Mai in Köln präsentiert FRITZ! seine Produkthighlights für Kabel, Glasfaser, 5G und WLAN Mesh. Mit dabei ist die bald über Schweizer Provider erhältliche FRITZ!Box 6690 Pro als neues Top-Modell für den Kabelanschluss mit Triband-Wi-Fi 7 und WLAN-Übertragungsraten von bis zu 11 GBit/s. Ergänzt wird das Highend-Portfolio durch den neuen FRITZ!Repeater 6700 Pro mit Quadband-Ausstattung und 10-Gigabit-LAN-Anschluss.

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Studie: Menschen vergessen Herkunft von KI-Texten nach nur einer Woche

Menschen vergessen spätestens nach einer Woche, ob das, was sie jetzt sehen oder lesen, „KI-generiert“ ist oder von ihnen selbst stammt. Das zeigt eine Studie von Forschern der Universität Bayreuth und der Aalto-Universität.

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Neue Sommerdrinks bei Starbucks: Cloud Frappuccino® und Refresha®

Der Sommer steht bei Starbucks ganz im Sinne der Begegnung, der Entdeckung und der Selbstverwirklichung. Passend dazu gibt es neue Drinks in verschiedenen Bereichen. Im Mittelpunkt stehen die Cloud Frappuccino® Blended Beverages sowie eine fruchtige Refresha®-Variante, ergänzt durch die Protein Cold Foams, die für zusätzliche Vielfalt im Getränkeangebot sorgen.

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Mehr Digitalabos durch Datenanalyse: Upscore zeigt Erfolgsmodell für Verlage

Wie entstehen Themenideen in Redaktionen? Das Upscore-Grip-Team unterstützt Publisher bei der Umsetzung einer praxisorientierten Arbeitsmethode, die einen wesentlichen Beitrag zur Finanzierung des Journalismus leistet. Chefredaktion der Rhein-Zeitung berichtet von über 100 Prozent mehr Abos binnen eines Jahres. Upscore, der Spezialist für datengetriebenen Journalismus berichtete bei einem Webinar vom Bundesverband der Digitalpublisher (BDZV) jüngst von Erfolgen zur Akquisition zahlender Leserinnen und Leser am Beispiel der Rhein-Zeitung. Mit „Readers Loops“ liefert Upscore einen Service, der auf die datenbasierte Redaktionsplanung und umfangreichen Möglichkeiten der Publishing-Intelligence-Plattform zugeschnitten ist. Das von erfahrenen Journalistinnen und Journalisten entwickelte Tool definiert dabei konkrete Workflows für die tägliche Arbeit.

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Führungswechsel bei der Luzerner Zeitung: Lena Berger übernimmt Redaktion

Per 1. Oktober 2026 übernimmt Lena Berger die Chefredaktion der „Luzerner Zeitung“ und ihrer Regionalausgaben. Sie folgt auf Christian Peter Meier, der in Pension geht. Der Verwaltungsrat von CH Media hat Lena Berger zur Chefredaktorin der „Luzerner Zeitung“ und ihrer Regionalausgaben ernannt. Derzeit ist sie beim „Beob...

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