checkTerm – das Prüftool für die Terminologie



Kaleidoscopes neues Prüftool checkTerm prüft ganz flott, simpel und völlig ohne Kosten, ob die für alle Unternehmen gültige Terminologie bei jeder Contenterstellung und Übersetzung eingehalten wird.

Dies gilt für ganze Dokumenten ebenso wie für E-Mails, Social Media-Texte, Onlinetexte und sogar für Textschnipsel wie ERP-Texte, CAD-Beschriftungen oder Software-Oberflächen.

checkTerm schafft Sicherheit in der Terminologie

checkTerm identifiziert und prüft die Terminologie in Texten beliebiger Natur  – einfach über die Zwischenablage oder bei MS Word auch über ein eigenes Plugin. Die Prüfung umfasst  nicht nur die in der Termbank als definitiv verboten hinterlegten Termini, sondern auch alle inkorrekten Varianten, Schreibweisen Zusammensetzungen usw. Dies geschieht dank des morphologischen Ansatzes.

Kaleidoscope beantwortet mit checkTerm häufige Kundenanfragen nach einer verlässlichen und qualitativ hochwertigen Lösung für die Terminologieprüfung, die gleichzeitig einfach und rasch zu implementieren ist.

Die bisher gängigen Prüftools sind entweder so komplex, dass deren Implementierung die finanziellen Möglichkeiten, die Prozessreife oder auch die IT-Administration vieler Kunden schlichtweg übersteigen.

Oder aber sie sind nicht ausreichend zuverlässig, da sie rein auf zeichenbasierter Übereinstimmung mit den Einträgen in der Termbank beruhen, ohne linguistische und morphologische Funktionen wie Stammformreduktion oder Kompositazerlegungen anzubieten.

„Genau diese Lücke füllt nun checkTerm mit seiner ausgeklügelten linguistischen Terminologieprüfung und einfachen Implementierbarkeit“, positioniert Klaus Fleischmann, Managing Director von Kaleidoscope, sein neues Produkt als neue Kategorie am Markt.

Korrekte Anwendung vorgegebener Termini

checkTerm ist keine neue Termbank, die im Unternehmen eingeführt werden muss. Vielmehr basiert die clevere Terminologieprüfung bewusst auf SDL MultiTerm, dem Standard für Unternehmensterminologie schlechthin. So können Kunden weiterhin mit MultiTerm bzw. Kaleidoscopes Terminologiemanagementlösung quickTerm ihre Terminologie ablegen und verwalten. checkTerm bezieht seine Informationen beispielsweise über erlaubte oder verbotene Begriffe direkt aus diesen Daten. So kann der Kunde damit vorschreiben, dass immer „Leichtmetallfelge“ verwendet werden muss, die Begriffe „Alufelge“ oder „Leichtmetall-Felge“ hingegen nicht erlaubt sind.

Mit checkTerm kann der Kunde nun in seinen Texten verschiedenster Art prüfen, ob seine von ihm vorgegebene Terminologie auch wirklich befolgt wird. Wenn ein Mitarbeiter in Word ein Angebot erstellt, eine technische Doku in einem CMS oder eine E-Mail schreibt: stets kontrolliert checkTerm, ob wirklich immer „Leichtmetallfelge“ verwendet wird. Auch Ersatzteile im ERP-System oder die Beschriftung von Software-Oberflächen, somit Inhalte aller Art, können auf Einhaltung der vorgegebenen Sprache gecheckt werden.

checkTerm prüft die korrekte Übersetzung

Selbstverständlich beinhaltet die Termbank diese erlaubten und verbotenen Benennungen in allen Fremdsprachen. Und mit checkTerm Bilingual kontrolliert der Kunde, ob der richtige Terminus in der Übersetzung verwendet wurde.

Übersetzer und Projektmanager geniessen diese Vorzüge dank der Integration in SDL Trados Studio direkt in der gewohnten Umgebung. Dabei identifiziert checkTerm zuerst, welche Termini überhaupt im Ausgangstext vorkommen. Dann checkt die clevere Softwarelösung, ob der präferierte fremdsprachige Terminus in der korrekten Schreibweise in der Übersetzung verwendet wurde. Im Gegensatz zur herkömmlichen Terminologieprüfung in SDL Trados Studio, das die Korrektheit Segment für Segment prüft, kontrolliert checkTerm im Batch-Mode das gesamte Dokument auf einmal und erstellt einen ausführlichen Bericht für den Übersetzer oder Projektmanager.

Was verbirgt sich hinter checkTerm?

checkTerm kann all das, weil es einen morphologischen Ansatz verfolgt. Während beim üblicherweise verwendeten statistischen Ansatz lediglich „ähnliche“ Zeichenfolgen identifiziert werden, überprüft checkTerm tatsächlich Texte durch Stammformreduktion, Kompositazerlegung usw. auf die terminologisch relevanten Teile und gleicht diese gegen die Termbank ab. Nur mit diesem Ansatz ist es möglich, Komposita oder deklinierte/konjugierte Wörter zu definieren und zu prüfen.

checkTerm erkennt daher „Felge“ genauso wie „Felgen“, leitet aber auch Komposita korrekt ab, in denen „Felge“ enthalten ist. Die herkömmlichen Überprüfungsmechanismen scheitern an solchen Hürden, da sie nur 1:1 nachschauen können, ob der in der Termbank hinterlegte Begriff im Text enthalten ist.

In der anderen Richtung liegt ein wesentlicher Vorteil der Lösung in der signifikanten Reduktion sogenannter „False Positives“. Die Herausforderung bei herkömmlichen Termchecks ist häufig, dass diese viele „Ähnlichkeiten“ identifizieren, die aber komplett andere Termini sind. Durch die Stammformreduktion erkennt checkTerm aber die wahren Zusammenhänge und schlägt daher keine „sinnlosen“ Ähnlichkeiten als falsche Terminologie vor. Das heisst, die morphologische Engine von checkTerm erhöht nicht nur die Anzahl der Treffer im Terminologiecheck, sondern reduziert gleichzeitig auch Ineffizienzen durch die Reduktion der „False Positives“.

checkTerm – von wissenschaftlich ausgereifter Qualität

Diese sehr gut durchdachte morphologische Basis von checkTerm rührt von einem knapp zwei Jahre andauernden Forschungsprojekt in Kooperation mit der Budapest University of Technology and Economics her. Dabei verknüpfte das Entwicklerteam Open-Source-Algorithmen für morphologische Sprachanalyse mit der bestehenden Terminologieanwendung des Kaleidoscope-Produkts quickTerm. Das Ergebnis ist eine völlig neuartige Terminologie-Prüfsoftware sowohl auf terminologischer als auch auf linguistischer Basis.

Vielfältige Verfügbarkeit

checkTerm ist in verschiedenen Modulen und Ausprägungen verfügbar, je nach Einsatzszenario: In der Desktop-Variante minimiert sich die Anwendung nach dem Start in den System-Tray und kann über einen vom Benutzer frei definierbaren Hotkey für die Prüfung in jeder Applikation aufgerufen werden. Nach dem Aufruf analysiert checkTerm selbstständig den gesamten markierten Text terminologisch und kennzeichnet darin entsprechende Treffer. Für MS Word ist checkTerm auch als Plug-in verfügbar, das direkt in Word Text markiert und auch eine sofortige Bereinigung von Fehlern ermöglicht. Beide Varianten können dabei vollkommen eigenständig eingesetzt werden, als reine Einzelplatzlösungen also, oder in Kombination mit dem checkTerm-Server als Client-Server-Lösung.

Alternativ steht auch eine Browseranwendung zur Verfügung: Bei dieser genügt es, den Text nach checkTerm zu kopieren oder ein Dokument hochzuladen. Etwaige Fehler oder Verstösse gegen die definierte Unternehmensterminologie werden markiert oder als Report ausgegeben.

Für die Anwendung im Übersetzungsprozess steht checkTerm Bilingual als Plug-in für SDL Trados Studio zur Verfügung. Damit kann der Übersetzer oder auch Projektmanager direkt in seiner vertrauten Umgebung weiterarbeiten.

Kaleidoscope deckt mit quickTerm und checkTerm den kompletten Lebenszyklus von Terminologiegewinnung, -abstimmung und -standardisierung bis zur -prüfung ab. Dabei werden sowohl in der Browser-Anwendung als auch in der Desktop-Version alle Beteiligte kollaborativ in den Prozess integriert. So können beispielsweise Prüfer sofort neue Anträge stellen oder in der Termbank nach geeigneten Alternativen suchen.

Wie profitiert der Kunde von checkTerm?

Der Nutzen für den Kunden liegt auf der Hand: Endlich können die wertvollen Terminologiebestände automatisiert für einen verbesserten Content genutzt werden. Die „Schwelle“ für den Benutzer ist dabei bewusst niedrig gehalten: So kann unabhängig vom verwendeten Programm einfach Text markiert und per Hotkey geprüft werden.

Ebenso stehen eine browserbasierte Lösung und ein Plug-in für Microsoft Word zur Verfügung. Damit bekommt jeder Mitarbeiter im Unternehmen Zugang zum zentralen Sprach-„Speicher“. Auf diese Weise kann jeder Text und jede Übersetzung einfach kontrolliert werden, ob die Terminologie auch wirklich eingehalten wird. Das sichert einen sprachlich einheitlichen Auftritt und sorgt für Freude vom Marketing bis zur Rechtsabteilung.

Einheitliche Werbeunterlagen, eine effizientere Suchmaschinenoptimierung, optimierte Kommunikation und ein verbessertes Image stehen genauso auf der Habenseite wie die Vermeidung von Patentstreitigkeiten oder Produkthaftungsklagen.

 

Artikel von: Kaleidoscope GmbH
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