20 Jahre Wikipedia: Immer mehr Unternehmen holen sich professionelle Unterstützung



Jeder kennt sie und fast jeder nutzt sie: Am kommenden Freitag feiert die Online-Enzyklopädie Wikipedia ihr 20-jähriges Bestehen. Sie ist heute eines der bedeutendsten Internet-Projekte – allein die deutschsprachige Version verzeichnet über 2,5 Millionen Artikel.

Aus der Struktur der Wikipedia resultieren jedoch spezifische Probleme, die immer mehr Unternehmen und Einzelpersonen veranlassen, professionelle Unterstützung zu suchen. Die Wikipedia-Experten von Aufgesang und Sucomo erläutern, warum alle Beteiligten davon profitieren.

„Die Wikipedia ist ein Freiwilligen-Projekt – die Qualität und Aktualität der Artikel hängen daher direkt vom ehrenamtlichen Engagement der Nutzer ab“, erklärt Peter Montag, Wikipedia-Experte der PR-Agentur Aufgesang. „Von über 3,6 Millionen angemeldeten Nutzern sind nur wenige zehntausend aktiv, und die sehr Aktiven, die monatlich dutzendfach als Autoren in Erscheinung treten, machen davon wiederum nur einen Bruchteil aus. Die Folge ist, dass viele Artikel veralten. Dies ist ärgerlich für Unternehmen und Einzelpersonen, deren Reputation dadurch mitunter Schaden nimmt.“

Ausufernde Kritik – häufig ein Stein des Anstosses

Markus Franz, Geschäftsführer der PR-Agentur Sucomo, führt aus: „Doch nicht nur veraltete Inhalte bereiten Kummer – oftmals ist es auch eine überzogene Kritik, die zum Gesamtumfang des Artikels in keinem vertretbaren Verhältnis steht. Denn gelegentlich wird Kritik mit vermutlich schädigender Absicht in mühevoller Kleinarbeit von einzelnen Nutzern zusammengetragen. In Personenartikeln wiederum geht es um biografische Details, die die Dargestellten lieber nicht in den Artikeln sähen, wie etwa Ausführungen zu längst eingestellten Ermittlungsverfahren oder Straftaten, die keinerlei Bezug aufweisen zum enzyklopädisch relevanten Lebensbereich.“ Bei inhaltlich komplexen Fragen abseits der hochfrequentierten Artikel versagt immer öfter die Schwarmintelligenz von Wikipedia.

Um nicht auf den Zufall angewiesen zu sein und Änderungen oder Korrekturen gezielt anzugehen, wenden sich immer mehr Unternehmen und enzyklopädisch relevante Personen an professionelle Dienstleister: „Als Spezialdienstleister stehen wir inzwischen fünfzehn bis zwanzig Interessenten monatlich mit Rat und Tat zur Seite – diejenigen mit eingerechnet, denen es um die Neuerstellung eines Artikels geht“, erläutert Peter Montag. „Dabei halten wir uns streng an die Vorgaben der Wikipedia – schliesslich verstehen wir uns als Teil des grossartigen Projekts ‚freies Wissen für alle‘. Die Attraktivität der Wikipedia steht und fällt mit der Aktualität des Informationsangebots. Mit unserer Arbeit wollen wir Verbesserungen erreichen und die Community entlasten.“

Aufgesang und Sucomo halten ihre Kunden an, Informationen zur Meinungsbildung strikt von geschäftlichen Handlungen zu trennen. Wikipedia ist kein Marketing-Instrument, sondern von enormer gesellschaftlicher Bedeutung. Das muss respektiert werden.

Rat und Unterstützung zu allen Fragen rund um die Wikipedia bietet auch ein kostenloser Leitfaden: www.aufgesang.de/wikipedia-leitfaden

 

Quelle: Aufgesang
Titelbild: Burdun Iliya – shutterstock.com